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Montage und Demontage
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| | Die Spannschrauben der Druckhülse dürfen nur betätigt werden, wenn Bohrungs- und Außenfläche der Druckhülse durch die Anschlussteile abgedeckt sind. Durch plastische Verformung könnte die Druckhülse ansonsten unbrauchbar werden.
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| | Montage
- Druckhülse, Welle und Nabenbohrung sorgfältig säubern und mit dünnflüssigem Maschinenöl ohne reibungsmindernde Zusätze leicht benetzen.
- Druckhülse ohne Gewalt zwischen Welle und Nabe schieben.
- Spannschrauben gleichmäßig und kreuzweise anziehen, bis sich Einbauspielbeseitigung anzeigt. Für ein gutes Rundlaufergebnis ist diese Phase der Spielbeseitigung besonders wichtig.
- Schrauben weiterhin gleichmäßig und kreuzweise in mehreren Durchgängen bis zum vollen Drehmoment anziehen.
- Abschließende Kontrolle des Anzugsmoments reihum.
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| | Demontage
- Spannschrauben kreuzweise in mehreren Durchgängen lösen. Niemals eine Schraube nach der anderen vollständig lösen. Bei diesem Vorgehen würde die letzte Schraube durch die gesamte Rückfederungskraft der Druckhülse belastet und blockiert. Beim Löseversuch kann der Innnensechskant zerstört werden.
- Nach dem Lösen der Spannschrauben sind alle Teile der Verbindung wieder frei beweglich.
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| | Nach mehrmaligen Montageabläufen können sich die Reibverhältnisse an den Spannschrauben zwischen Kopf- und Auflagefläche ungünstig verändern. Beim Anziehen kann dann ein Stick-Slip-Effekt auftreten, der sich durch sprunghaftes Bewegen (Knacken) der Spannschraube anzeigt. In diesem Falle sollte die Schraubenkopfauflage mit einem normalen Maschinenöl ohne Zusatzstoffe nachgeschmiert werden.
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