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Gestaltung der Anschlussteile
 

 

Die zylindrische Bohrungs- und Außenfläche der Druckhülse muss von den Anschlussteilen vollständig überdeckt sein. Um die Anschlussteile einfach ausführen zu können, kann jedoch ein Vorstehen der Druckhülse bis max. a (Bild 1 und 2) toleriert werden.

 

   
   

 

 

 
 
Bild 1:
Ausführung der Anschlussteile bei Verwendung einer Druckhülse Baureihe AK oder AL.

 

 
 

   

 

 

Bild 2: Ausführung der Anschlussteile bei Verwendung einer Druckhülse Baureihe IK oder IL.

 

 
 

 

 

Fertigungstoleranz der Gehäusebohrung: H7, bei hoher dynamischer Beanspruchung, z.B. einer hydraulisch betätigten Klemmung H6.

Fertigungstoleranz der Welle: h5 (max. h6). Welle und Bohrung sind zylindrisch mit einer gemittelten Rauhtiefe Rz = 2,5 ... 6,3µm spanabhebend herzustellen. Die Planlageflächen für die Druckhülsen sind genau rechtwinklig auszuführen.

Damit die Beanspruchung der Nabe bzw. der Gehäusebohrung im elastischen Bereich bleibt, empfehlen wir als Mindestnabenwandstärke:

  • Stahl C45                               = 0,6x(d2-d1)
     
  • Aluminium-
    legierungen                           = 1,0x(d2-d1)
    Mindestfestigkeit F 38
    Nur zulässig beim Einsatz als
    Verbindungselement. Ungeeignet bei hoher
    Wechselbeanspruchung Spannen/Lösen.
     
  • Grauguss GG22                     = 1,0x(d2-d1)
    (lunkerfreier Guss)

    Die genaue Berechnung der auftretenden Gehäusespannung ist wegen der komplexen Verhältnisse nur begrenzt möglich. In kritischen Anwendungsfällen sollte deshalb ein Spannversuch unter Betriebsbedingungen durchgeführt werden.

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